
Urologische Vorsorge in Hamm
Die meisten urologischen Krebserkrankungen verursachen lange keine Beschwerden – und sind bei früher Erkennung deutlich besser behandelbar. Regelmäßige Vorsorge ist deshalb gut investierte Zeit.
Wann welche Vorsorge?
Ihr Vorsorge-Fahrplan im Überblick.
- ab 45
Krebsfrüherkennung für Männer, jährlich
Anamnesegespräch, Abtasten der Prostata, der äußeren Geschlechtsorgane und der Lymphknoten, anschließend Befundmitteilung und Beratung. Kassenleistung ohne Zuzahlung.
- ab 50
Darmkrebs-Früherkennung: Stuhltest oder Darmspiegelung
Immunologischer Test auf verstecktes Blut im Stuhl (iFOBT) oder Darmspiegelung – Sie entscheiden, welchen Weg Sie wählen, wir beraten Sie zu beiden Möglichkeiten und den empfohlenen Abständen. Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen und ist früh erkannt sehr gut behandelbar.
- jung
Hoden-Selbstuntersuchung ab dem Jugendalter
Hodenkrebs ist die häufigste Krebserkrankung junger Männer. Wir zeigen Ihnen beim Termin, worauf Sie achten sollten, und klären jede Auffälligkeit kurzfristig ab.
Wie stark sind Ihre Beschwerden beim Wasserlassen? Mit dem international etablierten Prostata-Symptomen-Score (IPSS) ordnen Sie Ihre Beschwerden in sieben Fragen selbst ein – sofortiges Ergebnis, anonym, ohne Datenspeicherung.
Erweiterte Vorsorge
Wenn Sie mehr Sicherheit möchten, als die Kasse vorsieht.
Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind eine wichtige Basisversorgung, die Sie unbedingt nutzen sollten. Wir sind allerdings der Überzeugung, dass umfassende Betreuung weiter geht. Deshalb bieten wir erweiterte Vorsorgeuntersuchungen an, deren Kosten die gesetzlichen Kassen nicht übernehmen und die wir privat mit Ihnen abrechnen. Wir empfehlen dafür einen jährlichen Rhythmus.
PSA-Wert-Bestimmung
Ein einfacher Bluttest, der Prostatakrebs in einem sehr frühen Stadium auffällig machen kann, lange bevor Beschwerden entstehen.
Transrektale Ultraschalluntersuchung
Der Ultraschall über den Enddarm liefert deutlich präzisere Bilder der Prostata als die Untersuchung vom Unterbauch aus, gut- und bösartige Veränderungen lassen sich dadurch besser beurteilen.
PSA-Test: Wir sagen Ihnen beide Seiten
Dafür spricht
Hinweise auf Prostatakrebs sind möglich, bevor Symptome auftreten. Früh erkannt bestehen bessere Heilungschancen, und ein Fortschreiten kann verhindert oder hinausgezögert werden. Der Test selbst ist einfach und wenig belastend.
Das sollten Sie wissen
Erhöhte Werte können auch andere Ursachen haben, etwa Entzündungen oder eine gutartig vergrößerte Prostata. Niedrige Werte schließen einen Tumor nicht sicher aus. Auffällige Ergebnisse ohne Krebsbefund können zunächst Verunsicherung auslösen und zu weiteren Untersuchungen führen.
Wir informieren Sie vorab transparent über Nutzen und Kosten. Die Entscheidung treffen Sie, ohne Druck.
Ablauf
Eine Vorsorgeuntersuchung bei uns beginnt mit einem Gespräch über Ihre Gesundheit, Ihre Familie und eventuelle Veränderungen. Danach folgt die körperliche Untersuchung – gründlich, aber so schonend wie möglich.
Das Ergebnis besprechen wir direkt im Anschluss. Falls etwas abzuklären ist, erklären wir Ihnen in Ruhe die nächsten Schritte – und kümmern uns um kurzfristige Folgetermine.
Unangenehm? Verständlich – und kein Grund zu warten.
Vieles an der Urologie kostet Überwindung. Unser Versprechen: Wir erklären jeden Schritt vorher, Sie behalten jederzeit die Kontrolle.

Warum Urologie²?
Alles an einem Ort.
Von der Vorsorge bis zur Abklärung auffälliger Befunde: Die Wege bleiben kurz, und Ihre Behandlung bleibt in einer Hand.
- Ärztin und Arzt im Team, Sie wählen, mit wem Sie sprechen möchten
- Diagnostik unter einem Dach: Ultraschall, Labor, Röntgen, Blasendruckmessung, Blasenspiegelung
- Medikamentöse Tumortherapie direkt in der Praxis, ohne Klinikwege
- Notfallsprechstunde Mo–Fr 8–9 Uhr – bitte kurz vorher anrufen
- Haus- und Altenheimbesuche nach Absprache
- Rezepte online bestellt, am Folgetag auf der Versichertenkarte aktiv
Häufige Fragen
Ab wann sollte ich zur urologischen Vorsorge gehen?
Die gesetzliche Krebsfrüherkennung beginnt für Männer mit 45 Jahren und wird jährlich von der Krankenkasse übernommen. Bei familiärer Vorbelastung – etwa Prostatakrebs bei Vater oder Bruder – kann ein früherer Beginn sinnvoll sein. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie individuell.
Tut die Untersuchung weh?
Nein. Die Tastuntersuchung der Prostata dauert wenige Sekunden und ist unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Alle weiteren Untersuchungen wie Ultraschall oder Urintest sind völlig schmerzfrei.
Was kostet die Vorsorge?
Die gesetzliche Krebsfrüherkennung ab 45 ist für Kassenpatienten kostenfrei. Für ergänzende Wunschleistungen erhalten Sie von uns vorab eine transparente Information über Kosten und Nutzen – ohne Druck und ohne Überraschungen.
Muss ich etwas vorbereiten?
Kommen Sie nach Möglichkeit mit gefüllter Blase, das erleichtert Ultraschall- und Urinuntersuchungen. Bringen Sie Ihre Versichertenkarte und eine aktuelle Medikamentenliste mit – mehr braucht es nicht.
